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Wird der Siedlungssplitter Steinbusch in der Gemeinde Bösdorf angeschlossen?

28.09.2016, Eigenheimbesitzer aus Steinbusch

Sehr geehrter Herr Baden,

 

überall hört und sieht man den Ausbau von Glasfaserleitungen fortschreiten.

 

Ich wohne in Steinbusch, bei Börnsdorf, in der Gemeinde Bösdorf des Kreises Plön.

In Steinbusch wohnen etwa 10 Einwohner und die Ortschaft liegt direkt an der Kreisgrenze zu Ostholstein.

 

Natürlich frage ich mich, ob wir auch an das Glasfasernetz angeschlossen werden oder ob wir Opfer der Liste „nicht erschließbaren Immobilien“ werden.

Soweit ich weiß hat es bei uns bisher noch keine Umfrage gegeben, ob wir an geschlossen werden möchten oder nicht. Immerhin arbeiten in Steinbusch zwei im Sinne des Heimarbeitsplatzes.

 

Ich bin Ihnen für eine Auskunft über den Stand der Dinge sehr dankbar. Nicht, dass es später heißt: „Ihr hättet euch ja melden können“.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

11.10.2016, Breitbandkoordinierungsstelle Kreis Plön

Es war von Anfang an das erklärte Ziel unserer Breitbandinitiative, den ländlichen Raum flächendeckend auszubauen. Das bedeutet auch, möglichst jedes Haus mit der Glasfaser zu versorgen. Bei absoluten Alleinlagen stellt sich aber schon die Frage, ob die Kosten im Einzelfall noch von Allen getragen werden sollten. Die Häuser in Steinbusch liegen doch relativ nah an einer Verbindungsstraße, dass man hoffen darf, dass sie alle angeschlossen werden. Im Detail hängt dies aber von dem zukünftigen Betreiber und den Direktiven des Zweckverbandes ab. Mit einer Vergabe wird bis spätestens Jahresende gerechnet. Nach einer dann erforderlichen Planung kann ab Frühjahr 2017 mit der ersten Kundenaquise gerechnet werden. In Steinbusch aber vermutlich wenn überhaupt dann bestimmt erst ein bis drei Jahre später.