Warum brauchen wir Glasfaser?

Warum brauche ich Glasfaser?

Glasfaser ist leistungsfähiger, beständiger und störungsunempfindlicher.

Die alten Kupfernetze, also der herkömmliche Telefonanschluss oder auch das umfunktionierte Koaxial-Fernsehkabel, stoßen heute an ihre technologischen Leistungsgrenzen. Und auch die vielgepriesene Funktechnologie wird immer langsamer, je mehr Nutzer sich in einer sogenannten „Funkzelle“ aufhalten. Eine Internetnutzung über Funk ist deshalb hohen Schwankungen ausgesetzt. Dagegen ist die Leistungsfähigkeit der mit der über ein Glasfasernetz übertragenen Lichtwellenleitertechnologie unvorstellbar hoch und mit anderen Techniken nicht annähernd zu erreichen.

 

 

Ohne Glasfaser wird der ländliche Raum weiter zurückfallen

Nur wenn es gelingt, mit einem Glasfaserausbau den Gleichschritt mit den Städten und den Ballungsräumen zu halten, kann der ländliche Raum seine wirtschaftlichen Chancen wahren. Vielleicht kann er sie sogar erhöhen, wenn mehr standortunabhängige Gewerbetreibende die Vorzüge eines Arbeitsplatzes im ländlichen Umfeld erkennen. Voraussetzung ist und bleibt aber die glasfaserbasierte Verbindung ins World-Wide-Web!

 

"Aber 50 Mbit/s reichen doch auch, oder?"

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt deutlich, dass sich die verfügbare Bandbreite von Datenverbindungen um 50 Prozent pro Jahr erhöht hat. Diese als „Nielsen`s Law“ bezeichnete Entwicklung stellt einen allgemeinen Trend dar, der sich aus der Hochrechnung von tatsächlichen Entwicklungen der Vergangenheit ergibt und der bislang verlässliche Prognoseergebnisse geliefert hat. 

Alle Experten sind sich daher darüber einig, dass der Bedarf nach Bandbreite weiter sehr dynamisch wachsen wird. Hierbei sind zwei wichtige Faktoren zu bedenken:

1. Es gibt derzeit keine einzelne Anwendung, die extrem hohe Bandbreiten erzwingen würde (so genannte „Killer-Applikation“). Jedoch gibt es eine Vielzahl von Entwicklungen, die zur Inanspruchnahme von hohen Bandbreiten führen dürften:

  • Integration von Fernsehen (inklusive HDTV, 3D-Fernsehen) und von videobasierten Diensten in das Internet
  • Zunehmende Bedeutung von Cloud-Computing für Firmen und Privatleute (mit dem Erfordernis symmetrischer Bandbreiten für Down- und Upload)
  • Wachsender Stellenwert von Netzqualität und von Echtzeitanwendungen (z.B. Telemedizin, Energiesteuerung)
  • Weitere Intensivierung der (permanenten) Kommunikation im Internet durch die sozialen Netzwerke

 

2. Die Inanspruchnahme von Technologien, die hohe Bandbreiten übertragen (VDSL; Breitbandkabel; Glasfaser), ist noch sehr gering. Dies hat zwei wesentliche Gründe:

  •  Zum einen fehlt es noch an „überzeugenden“ Angeboten für diese hohen Bandbreiten (siehe oben).
  • Andererseits sind die Kunden durch die Marktentwicklung der letzten Jahre sehr preissensibel und nicht bereit, für diese Technologien (deutlich) höhere Preise zu zahlen.

Beides führt natürlich auch dazu, dass sich die Anbieter beim weiteren Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zurückhalten.

Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass Nielsen`s Law nicht auch in Zukunft Gültigkeit haben wird. Es muss also mit einem weiteren Anstieg an Bandbreitenbedarf gerechnet werden, egal wann welche Bandbreiten konkret benötigt werden. Da die Schaffung der erforderlichen Infrastrukturen einen zeitlichen Vorlauf von mehreren Jahren benötigt, kann nicht abgewartet werden, bis der Bedarf tatsächlich da ist, sondern es muss bereits heute gehandelt werden.

 

Vielleicht sind Sie heute zufrieden – morgen werden Sie unterversorgt sein!

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie die Zukunft aussieht?

Wir auch nicht. Aber sie hält unglaubliche Möglichkeiten bereit - mit einem Glasfasernetzanschluss sind wir dafür gerüstet! Und das bedeutet viel mehr als künftig nur schnelles Internet nutzen zu können!

 
Deshalb: In Zukunft bei Baumaßnahmen in der Straße oder im Gebäude unbedingt immer einen Glasfaser-Breitbandausbau berücksichtigen!

 

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